Gesundheitswesen - Landambulatorium


Mitte November 1950 wurde in Leegebruch das Landambulatorium eingerichtet und übernahm die gesamte medizinische Versorgung der Einwohner.

Auch Ärzte und die entsprechende Anzahl von Schwestern meisterten die schwierige Aufgabe. Schon 1951 wurde der praktischen Abteilung eine Medikamenten-Ausgabestelle angeschlossen.

Im Jahr 1952 wurde die neue Entbindungsstation in Betrieb genommen, in der bis Ende 1961 2258 kleine Erdenbürger das Licht der Welt erblickten. Es wurden frauenätztliche Sprechstunden, Schwangerenberatungen, Mütterberatungen, Sprechstunden des Jugendgesundheitsschutzes und des Impfwesens abgehalten.

Aber auch wenn die Leegebrucher Zahnschmerzen hatten, konnten sie ins Ambulatorium gehen. Neben einer vorbildlichen zahnärztlichen Station existierte auch ein leistungsfähiges zahntechnisches Labor.

Landambulatorim wird zum Ärztehaus

Nachdem 1993 der bestehende Mietvertrag ausgelaufen war, hatten sich die Mediziner zusammengesetzt, eine Gesellschaft gegründet und das Ambulatorium gekauft.

Die Praxen sind längst auf den neusten Stand, das gilt für die beiden Allgemeinmediziner sowie für die beiden Zahnarztpraxen.

Mehr als eine Million DM wollen die Ärzte in das Gebäude und die Außenanlagen investieren, um das Gebäude auch optisch in ein modernes, attraktives Haus zu verwandeln.
1995
Die Eingangsbereiche und Treppenhäuser werden komplett neu gestaltes, große Fensterflächen und Dachgauben werden eingefügt, das Dachgeschoss wird teilweise ausgebaut. Die Fassande wird vollkommen verkleidet und neu gestaltet, so dass sie sich dem Eichenhof besser angleicht.

Aus dem Schotterplatz entsteht ein gepflasterter Patientenparkplatz. Die Außenanlagen werden neu gestaltet und begrünt.

(Quelle: Chronik von Leegebruch, erstellt von V. Potyka 1993/94 und Tageszeitungen)