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Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf LED - Gemeinde Leegebruch

Im Jahr 2018 und 2019 erfolgt im gesamten Gemeindegebiet die flächendeckende Umrüstung der Quecksilberdampflampe(HQL)-Straßenbeleuchtung auf LED. Im September 2018 erfolgte die Umrüstung in 15 Straßenabschnitten im Norden der Gemeinde, durch die Firma Elektrodienst Rogge:

 

  1. Am Anger
  2. Am Backenofenberg
  3. Am Roggenfeld
  4. Am Wasserwerk
  5. An der Muhre
  6. Dorfaue
  7. Eichenallee
  8. Karl-Marx-Straße
  9. Kornweg
  10. Lindenstraße
  11. Mittelweg
  12. Oranienburger Weg
  13. Ringstraße
  14. Robert-Koch-Platz
  15. Wiesenweg

 

Im Frühjahr 2019 werden die weiteren 24 Straßenabschnitte im südlichen Teil der Gemeinde umgerüstet, hier ist ein Zeitraum von ca. vier bis sechs Monaten vorgesehen.

 

Verbaut werden LED-Aufsatzleuchten mit den folgenden Parametern:             

  • Gehäuse aus Aluminiumdruckguss,
  • Lichtpunkthöhe 4,50 m,
  • Automatische Dimmung um 50 % in der Nacht und
  • mit Vorschaltgerät 17 Watt statt HQL 92 Watt.

 

Im gesamten Gemeindegebiet sind 402 HQL, die geplante Umrüstung der Straßenbeleuchtung von HQL auf LED bringt eine Stromeinsparung von 83 %, über die gesamte Lebensdauer von 20 Jahren werden dann insgesamt 481 Tonnen Kohlenstoffdioxid eingespart.

 

Die geplanten Kosten für die Umrüstung betragen 303.633,26 EUR, im März 2017 wurde ein Fördermittelantrag gestellt. Bewilligt wurden 25 % Förderung, im August wurden insgesamt 63.167,- EUR Fördermittel bewilligt.

 

Die Fördermittel stammen aus der Nationalen Klimaschutzinitiative. „Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.“ (Quelle: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit)

Weiter Informationen zum Förderprogramm gibt es beim Projektträger Jülich: www.ptj.de/klimaschutzinitiative-kommunen